Donnerstag, 11. Februar 2016

Ich bin nicht da

Vor eurer Hochzeit fragt ihr euch sicher: Wie werde ich auf meinen Hochzeitsfotos aussehen? Wie werde ich schauen? Schaue ich in die Kamera - da wo das Vögelchen fliegt - oder schaue ich nicht hin? Schaffe ich es überhaupt normal und entspannt in die Kamera zu schauen?

Ich nehme meinen Bräuten diese Angst ganz schnell. Denn: 
1. ich habe noch nie ein Vögelchen aus meiner Kamera fliegen sehen
2. bei mir muss niemand in die Linse schauen, wenn er das nicht will (das beruhigt vor allem die Bräutigame ;-)
3. ich habe meine Tricks, wie ich meine Bräute entspannen lasse und sie dann doch irgendwann ganz von selbst in die Kamera schauen, fast als würden sie es nicht bemerken ;-)

Ich bin überhaupt ein großer Fan von "nicht in die Kamera schauen". Denn am liebsten mache ich Fotos, bei denen man nicht automatisch an den Fotografen denkt, der das Foto gemacht hat. Also an die Person, die vor der Braut steht, mit der dicken Kamera in der Hand. Wenn eine Szene, eine Bewegung oder eine Emotion von mir eingefangen wird, wie als wäre ich unsichtbar, und der Fotografierte den Eindruck vermittelt, als habe er mich nicht mal richtig mitbekommen. 

Das sind meiner Meinung nach die natürlichsten Fotos. Fotos, die aussehen, als wären die Bräute in ihrer eigenen Welt versunken. Im Bräute-Feen-Land.









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